Donnerstag, 15. November 2007

5. fotofilm

ich habe vor meiner Abreise zwei Fotofilme gesehen. Die Namen fallen mir gerade zwar nicht ein, doch hat mich das Prinzip fasziniert. Grob gesagt, ist es eine geschichte, die ein Ezähler vorträgt und zu dieser läuft eine Art Dia-Show ab. Die Fotos beziehen sich natürlich auf das Vorgetragene. Die Fotos zeigen zwar einzelne, eingefrorene Szenerien, doch im Zusammenhang mit dem Gehörten, fängt man automatisch an, diese Bilder weiterzudenken; sich mit dem Bild eine mögliche Bildfolge vorzustellen. Dies ist Ausgangspunkt für meine Arbeit.
Ich beschäftige mich schon länger mit kleineren Stop Motion Filmen, dich ich mit meiner Fotokamera produziere. Die Ästhetik des Stop Motion hat es mir sehr angetan. Der Film, den ich hier machen möchte, soll mehr oder weniger auch eine Art Fotofilm sein, nur dass ich die Einzelfotos als Stop motion Footages aufnehmen werde. Ich bin hierfür auf der Suche nach Orten oder Stellen, an denen z.B durch Wind, durch Licht oder anderen Einflüssen, kleine Veränderungen stattfinden, wie ein Kabel, das im Wind hin und her wiegt. Unterlegt wird das ganze mit New Yorker Klang, wie ich ihn wahrnehme. Aufnahme Medium für den Sound ist mein Handy. Die Qualtität ist zwar nicht die Beste, doch genau diesen Effét möchte ich haben, denn in dieser Stadt überlagern sich so viele Klangschichten, dass es einfach nur noch ein Getöse, ein Rauschen ist.

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