

Geht man durch diese große Stadt und betrachtet nicht nur die Stahl- und Glasriesen, sondern alle Gebäude, so bemerkt man bald, dass die Backsteinbauweise vorherrschend ist. Schaut man sich die Wandstrukturen dieser Gebäude an, erkennt man ein immer wiederkehrendes Raster und ähnliche rotbraune Farbtöne, die das Stadtbild, vor allem in Brooklyn prägen.
In der Wahrnehmung großer Städte wie dieser, empfindet man, neben der Faszination über ihre vielfältige Schönheit und das lebendige Treiben, einen Anflug von Melancholie. Potentielle Gründe für dieses Gefühl sind die Wiederholung städtebaulicher – und Infrastrukturen, das erhöhte Schmutz- und Abfallaufkommen, ...
Mein fasziniertes Interesse gilt nicht nur dem sich wiederholenden„Brick House“, sondern den Unterbrechungen dieser großstädtischen „Monotonie“, welche sich in Form von bunten Wänden und Ladenfronten zeigt. Street Art und kleine künstlerische Eingriffe schleichen sich in das auf Funktionalität ausgelegte Stadtbild ein.
Die Wand als Unterbrechung, Kommunikationsfläche... visuelle Großstadtpoesie.
Ziel meiner Arbeit sind Bilder die sich aus mehreren Fotos von Ausschnitten farbiger Wänden zusammensetzen. Die Anordnung der Einzelfotos ist eine Anlehnung an die Struktur der Brickbauweise.
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