Freitag, 28. August 2009

manhatten

manchmal muss man von etwas Abstand nehmen und erst nach einer Weile sich wieder damit beschäftigen, um besser verstehen zu können.
So ging es mir beim Blick von der Williamsburg bridge auf Manhatten.

Die Stadt ist wie eine gute Komposition, bei der sich das Leben und die Häuser gegensätzlich zueinander verhalten. Das Wasser ist der Beginn und es ist noch sehr leise. In der South Side schnellen die Skyscapers nach oben, das Leben findet hier jedoch noch nicht wirklich Stadt, es versteckt sich zu sehr in den Häusern. Manhatten wird nach norden stetig breiter und dann fallen die Gebäude auf nur mehr ein paar Stockwerke ab, doch die Stadt fängt förmlich an zu pulsieren, das Leben ist in den Strassen und es wimmelt nur davon. Hier und da gibt es ein paar ruhige Passagen. Dann, einem Höhepunkt gleich, Wird die Stadt immer lauter und die Gebäude wieder höher, alles schneller, um dann mit einem Mal am Central Park hinabzuschnellen und leise flüsternd kurz zu entspannen, um in Harlem sein wunderschönes Ende zu finden und auszuklingen.

Keine Kommentare: